Petras (Garten) ums Haus Blog

sich des Lebens freuen, ohne sich zu plagen mit Gartenarbeit

so ist das mit Plänen

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Vielleicht ganz gut, das wir noch nicht anfangen konnten. Vielleicht ganz gut, das alles zu naß war, dann gefroren… und wir somit noch kein Geld ausgegeben haben.

Denn je länger das nun dauert, -so muß ich zugeben-… desto weniger habe ich Lust zum eigenen Gemüseanbau.

Tja.. ich sag ja nur wies so ist.

*

Der beste aller Ehemänner hat keine große Lust am Garten, noch nie gehabt. Dazu kommen die (Dauer)Schmerzen in seinen Händen.. das ist ja auch nicht gerade gut, er arbeitet ja schon sowieso immer damit.

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Und ich? Tja…ich sehe mich wohl dekorativ an den Beeten entlang wandeln und hier und da mal ein Kräutlein zupfen, aber echt.. die schwere Arbeit, die da vorher anfällt.. auf die hab ich keinen Block. Bin halt FAUL! …und leider auch nicht mehr so stark & fit  wie früher. Hab ja auch so meine Zipperlein.

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Es ist halt ein extrem schwerer Boden hier bei uns, ich kann da nicht mal einen Spaten rein stechen.. wie kam ich bloß auf die Idee mit dem Gemüsegarten?

Auch der nötige Zaun würde viel Arbeit machen und auch so einiges kosten… und wer soll den eigentlich bauen???

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Okay, wenn ich einen Trupp Gärtner bezahlen könnte.. dann sähe das alles schon ganz anders aus… so im Stile eines großen Landschaftsgartens.  Auf einem Hektar kann man schon etwas in dieser Art machen… mit eigenem Obst- und einem Küchengarten.

Schöne Wege führen dann zu lauschigen Plätzchen. Im weitläufigen Gelände ein See, kleine Waldstücke und… ja,  warum nicht auch einige wunderschöne Sitzplätze.

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Aber wie es so ist.. man kann nicht alles haben wenn man arm ist… zumindest für so einen Lebensstil zu arm ist.

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Tatsache ist, ich kann nicht für alle schweren Arbeiten jemanden bezahlen, das würde echt zu teuer. Und Lust uns bis zur Erschöpfung hier mit dem Garten zu plagen haben wir beide nicht.

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Ich stell mir auch in der letzten Zeit immer die Mengen an Gemüse vor, die hier jede Woche verbraucht werden.. alleine 4-5 Kg Möhren und 2 Kg Äpfel, VIELE Zwiebeln… dazu das Gemüse usw. (die Hunde bekommen da auch jeden Tag etwas ins Futter).

Wer soll das alles anbauen… und vor allem diese Mengen über den Winter retten.. aussichtslos!

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Ich stell mir auch vor, wenn es dann vielleicht mal was zu ernten gibt… das ist dann garantiert immer zu viel. Dann muß ICH es irgendwie einkochen … oder einfrieren (wobei ich schon lange keine riesige Truhe mehr habe).

So würde sicher vieles hier verkommen…  und die Arbeit würde niemals mehr aufhören. Will ich das wirklich?? Nööö…  😦

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Ich denke nur an unsere Hühner früher (die wir nicht wegen der Eier hatten, sondern weil wir sie „gerettet“ haben), die aber fleißig gelegt haben… und wir mußten die schönen Eier meistens wegwerfen. Genauso würde es mit Überfluß aus dem Garten kommen… dafür ist es ja auch zu schade und zu teuer!

*

Wie gesagt, vielleicht ist es gut, das nicht alles gleich so geht wenn man mal herum spinnt… und man noch mal Zeit hat seinen Verstand wieder einzuschalten.

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Hab es gerade wieder gesehen..wir haben viele große Bäume hier stehen und eigentlich müßten einige mal gestutzt werden, aber für so eine schwere Arbeit fehlen uns die Geräte und die Kraft.

Nee… ich glaube wir lassen alles weiter verkommen wir renaturieren unser Gelände weiterhin. Tun was Gutes für die Tierwelt… schonen unsere Nerven und auch den Geldbeutel.

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17 Gedanken zu „so ist das mit Plänen

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  3. Pauline sagte am :

    Schade, liebe Petra, aber Du hast Recht: so ein Garten macht halt nicht nur Spaß, sondern in erster Linie eben auch viel Arbeit und oft auch sehr schwere und frißt so nebenbei eine Menge Geld 😉
    Es ist gut, dass Du Dir das alles so richtig gut durchdacht hast, bevor der erste Spatenstich getan wurde. Aber träumen darf man ja, gell?
    Schaust Du halt einfach weiter auf den anderen Blogs, was die Leute da so rumwursteln in ihren Gärten.
    GLG ♥ Pauline ❤

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    • Ja… ein bißchen traurig bin ich auch, aber ich muß es realistisch sehen. Dieser blöde Lehmboden hier …
      Ja, ich gucke natürlich gerne bei den anderen Gärtner vorbei.
      LG, Petra

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      • Pauline sagte am :

        Obwohl ich z.B. lieber den Lehmboden hätte; bei uns hier ist der Boden fast nur sandig und ich weiß nicht, wieviel Tonnen Erde ich da eingearbeitet habe, die einfach immer wieder verschwindet 😆
        GLG ♥ Pauline ❤

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      • Schade, daß wir nicht halbe- halbe machen können.. dann wären wir beide zufrieden.. 🙂

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  4. Du hast schon Recht. So ein Gemüsegarten macht viel Arbeit, vor allem, wenn man ihn komplett neu anlegt. Wir haben nur ein kleines Stückchen neben dem Haus, und selbst da reicht es mir nach einer Saison immer mit der Arbeit. Dieses Jahr machen wir nur Kürbis und Zucchini (nur 3 oder 4 Pflanzen, der Rest bleibt brach). Zucchini koche ich dann immer süßsauer ein, so kann man die noch lange genießen.
    Ihr könnt ja ein paar Beerensträucher pflanzen. Unserer Brom- und Himbeeren liebe ich jedes Jahr. Und die lassen wir einfach wachsen, nur gießen müssen wir da, je nach Wetter.
    LG, Ines

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  5. Das es viel Arbeit ist, kann ich auch nur bestätigen. Meine Mutter hat früher sehr viel selbst angebaut und es war sehr viel Arbeit, alles einzukochen und haltbar zu machen. Da bleibt nicht viel Zeit für anderes.
    Ich habe einen Pfirsichbaum und 2 Johannisbeerbüsche. Dazu noch viele Kräuter und das reicht mir auch. Da ich gesundheitlich auch nicht so auf der Höhe bin, habe ich es mir auch abgeschminkt, einen Gemüsegarten zu bepflanzen. Meine wilden Blumen und der Rasen sind ein kleines Paradies für die Insekten und Igel.
    Vielleicht ist für dich ein Hochbeet geeignet. Für Kräuter und Radieschen und etwas Salat. Dann ist die Menge nicht so groß und du kannst immer eine Kleinigkeit aus dem eigenen Garten verwenden. So mehr zum Spaß und du kannst deine Freizeit anderweitig nutzen.
    LG Tina

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    • Ja.. ich werde so ein ganz kleines bißchen was machen.
      Leider kann ich schwer körperliche Arbeiten nicht mehr schaffen. War echt unüberlegt das zu planen.. aber zum Glück haben wir das hier in Ruhe noch mal besprochen.
      LG, Petra

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  6. Lehmboden ist wirklich fies, … aber ich glaube, ich würde nicht aufgeben wollen.

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    • Ich bin leider zu alt für so schwere Arbeiten und mein Mann kann es auch nicht mehr gut. Für alles jemanden zu bezahlen , das kann ich mir nicht leisten.
      Doch besser jetzt aufgeben als erst viel zu investieren und es dann nicht zu schaffen.
      LG, Petra

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  7. Hallo, ich komme ‚mal eben von Mathilda vorbei und lese hier quer … Ja, ein Garten macht viel Arbeit das ganze Jahr. Und wenn man Pech wird eine Menge verhagelt und der Rest von den Schnecken verspeist.
    Wir hatten seitlich einen Kräutergarten angelegt in Betontöpfen. Übersichtlich und pflegeleicht. Jedoch ist mir das nach diversen OPs dennoch zuviel geworden.

    LG von Heidrun aus Augsburg

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  8. Buchstabengarage sagte am :

    schade , aber ich kann es nach vollziehen, es ist unglaublich viel arbeit und nicht nur das, es kostet kraft , zeit und geld. ich bin dabei mir einen kleinen garten an zu legen als kompletter grünneuling . bin überrascht was frau da alles wissen sollte um nichts falsch zu machen, doch macht es auch spass die pflänzchen gedeien zu sehen , ich erwarte nicht sehr viel ,doch spass und freude sollte es schon machen

    lass dich in gedanken lieb drücken
    herzlichst Christin

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    • Ja, es ist echt viel schwere Arbeit.. vor allem wen man ganz neu anfangen muß. Ich bin zu alt, das schaffe ich nicht mehr. Es müßten also immer Leute bezahlt werden, nein das wird leider zu teuer.
      Ich wünsche Dir für Dein Garten-vorhaben alles Gute und ganz viele schöne Stunden darin!
      LG, Petra

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  9. Buchstabengarage sagte am :

    du hast ja noch ein anderes Hobby, deine Fotos begeistern nicht nur mich. Deine Entscheidung die Idee mit dem Gartenbau nun doch lieber auf zu geben finde ich vernünftig. Hochachtung ! Herzlichst ich.

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